Schnell und unkompliziert überall hin
Je interessanter die Gegend, desto wichtiger ist die Möglichkeit, schnell und bequem von einem Ort zum anderen zu kommen – im Optimalfall auch noch günstig. Dieser Aufgabe nimmt sich seit 1989 der Verkehrsverbund Rhein-Neckar an, auch als VRN bekannt. Mit einer Streckenlänge von insgesamt mehr als 11.000 Kilometern ist zumindest gewährleistet, dass es praktisch keinen Weg gibt, den es nicht gibt, häufig sogar mit der Auswahl zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln.
Für Pendler und Touristen gleichermaßen: die S-Bahn RheinNeckar
Wie es sich für eine S-Bahn gehört, so ist auch die S-Bahn RheinNeckar vor allem für überregionale Zwecke verantwortlich. Als wichtigstes Verkehrsmittel im Schienenpersonennahverkehr durchfährt die S-Bahn die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar von einem Ende bis zum anderen, was beim Blick auf die Karte vor allem eine lange Ost-West-Erstreckung des Netzes bedeutet. Zum selben Schluss führen auch die Haltestellen der S-Bahn, deren zentralster Punkt wohl Heidelberg ist. Die Universitätsstadt ist schließlich die einzige Haltestelle, die von allen fünf Linien angefahrenen wird. Weiterhin ausgehend von Heidelberg, führt die Fahrt in östlicher Richtung über Mannheim und Ludwigshafen, etwas später über Kaiserslautern in der Pfalz bis zur Endhaltestelle Homburg an der Saar. Eine Fahrt in westliche Richtung klingt dagegen wesentlich unscheinbarer: Neckargemünd, Mosbach und schließlich Osterburken sind die wichtigsten Stationen auf dieser Route. Doch auch die Linien, die in Richtung Süden fahren, wollen Beachtung finden, sind doch die badischen Städte Bruchsal und Baden keineswegs Unbekannte auf der Deutschlandkarte.
In der Stadt angekommen: die Reise geht weiter
Größere Städte wie Mannheim oder Heidelberg bieten sich aufgrund ihrer vielen Sehenswürdigkeiten an, zu Fuß erkundet zu werden, doch ist dies allerdings keine Dauerlösung und keine Lösung für Besucher jeden Alters. Nachdem die S-Bahn also für einen reibungslosen Transfer durch die gesamte Region sorgt, übernehmen Busse und Straßenbahnen den Transport innerhalb der Städte. Auch sie sind ganz wesentliche Bestandteile im Verkehrsverbund Rhein-Neckar, dessen Fahrgastzahlen seit einigen Jahren unverändert bei etwas mehr als 310 Millionen liegen. Im Vergleich zur S-Bahn fällt in Bus und Straßenbahn zunächst die deutlich höhere Frequenz auf, denn wo die S-Bahn meistens nur halbstündig fährt, muss auf den nächsten Bus selten länger als einige Minuten gewartet werden. Die Preisfrage richtet sich dabei stets nach der Anzahl der durchfahrenen Waben, die auf jedem Übersichtsplan deutlich dargestellt werden. In bestimmten Bereichen können Studenten hier übrigens dank des Semestertickets bares Geld sparen und es lieber anderweitig investieren; nämlich dort, wo die Studiengebühren keinen Vorteil verschaffen.

